Neubau

Ortsstelle
Bezirksstelle
Rotes Kreuz
Soziale Dienste
Liezen

Auf dem neu erworbenen Gelände in der Niederfeldstraße 16 wurde ein eingeschossiger Neubau für das Rote Kreuz errichtet. Vorgabe war es, sämtliche Funktionen auf einem Niveau (barrierefrei) unterzubringen und entsprechend zu organisieren. Kernstück des Entwurfs bildet der zentral gelegene, überhöhte Besprechungsraum, welcher das Licht über 4 große Fensterelemente von oben in den Raum fallen lässt. Diese sind so angeordnet,
dass es zu einer gleichmäßigen Lichtverteilung im Raum kommt. Der Besprechungsraum - Schulungsraum ist bis auf eine Höhe von 2,35 m verglast und sorgt durch diese Transparenz beim Betreten des Gebäudes für die notwendige Großzügigkeit und Offenheit.

Mittels einer textilen Sichtschutzlösung aus heimischen Loden, kann der Besprechungsraum visuell und akustisch ausgeblendet werden.
An den zentralen Raum sind sternförmig die übrigen Funktionen angeschlossen. Im südlichen und nördlichen Trakt befinden sich die Büros, Nebenräume sowie Arbeitsräume der Bezirksstelle Liezen. Geschäftsführung, Bezirkskommando, Sekretariat, Transportverrechnung und dienstführender Stabsraum sind hier untergebracht.

Im westlichen Trakt sind die Hauskrankenpflege und Zimmer der Zivildiener mit Schlafmöglichkeit situiert.
Die Hauskrankenpflege wurde mit 6 überdachten Abstellplätzen ausgestattet.
Im östlichen Teil ist die Ortsstelle Liezen untergebracht. Büro, Aufenthaltsraum, Küche, Umkleiden, EDV Zentrale, Lager und Jugendraum
sowie 2 Zimmer mit Schlafmöglichkeit stehen dieser zur Verfügung.
Französische Fenster gliedern die Fassade und sorgen für helle und freundliche Innenräume.

Anschließend an die Ortsstelle findet sich die Garage für die Einsatzfahrzeuge mit den entsprechenden Nebenräumlichkeiten
(Anlieferung, Warenausgabe, Waschbox, Reinigungsraum und Lager).

Für die Anlieferung wird das erhöhte Sockelniveau genutzt. Gemeinsam mit der Rampe und dem Eingang für das Personal der Ortsstelle wurde im Außenraum ein raumbildendes Element gesetzt. Das gesamte Gebäude wurde optisch auf einen Sockel gestellt, welcher dem Gebäude eine gewisse Leichtigkeit verleiht und zusätzlich vor anstauenden Grundwasserproblemen schützt.

Fotos: Volker Wortmeyer  |  KREINERarchitektur ZT GmbH