Wettbewerb | 1. Preis

Kindergarten - Kinderkrippe
der röm. kath. Pfarre

Haus im Ennstal

 
 

Bei der Neuerrichtung des Kindergartens wurde städtebaulich besonders auf die vorhandene Struktur Rücksicht genommen. Der Kindergarten soll das Ensemble des bestehenden Pfarrhofes ergänzen und L-förmig einen besonders attraktiven Freiraum für die Kinder schaffen. Die Ausrichtung der Gruppenräume erfolgt Richtung Osten, um für den Vormittagsbetrieb eine optimal Belichtung durch die Morgensonne zu ermöglichen. Eine mögliche Erweiterung um eine Gruppe oder eine Kinderkrippe kann Richtung Süden erfolgen und wird somit ebenfalls ideal ausgeleuchtet.

Funktion:
Bei der Grundrissgestaltung wurde auf einen kompakten und sehr funktionalen Baukörper bedacht gelegt. Schmutzbereiche, wie Windfang, Garderobe, Gartenausgang, etc. werden strikt von den anderen Bereichen getrennt und bieten keinerlei Überschneidungen zum Reinbereich. Der Bewegungsraum wurde zentral im Bauwerk angeordnet und sowohl Richtung Ost als auch West transparent ausgeführt.

Material:
Der kompakte Baukörper in Verbindung mit Holzbauweise führt zur optimalen Energieeffizienz. Zusätzlich vermittelt die Bauweise im Inneren ein behagliches Raumklima. Für die Fassade wurde eine Lärchenschindeldeckung vorgesehen, da diese einen regionalen Bezug herstellt und der Witterung über Jahrzehnte hinweg ohne zusätzliche Wartungsarbeiten und Erhaltungsmaßnahmen trotzen kann.

Freiraum:
Bei der Gestaltung des Freiraumes wurden die topographischen Gegebenheiten optimal genutzt und ein gedeckter Freibereich geschaffen, welcher einen sehr hohen qualitativen Wert hat. Da dieser Witterungsunabhängig ist. Ein weiterer Leitgedanke zum Entwurf war es, die Landschaft unter dem Neubau durchfließen zu lassen und keine zusätzliche Barriere in dem ohnehin beschränktem Platzangebot zu schaffen.