Arbeiterkammer


Liezen

Da die bestehenden Büroräumlichkeiten den Anforderungen der AK nicht mehr
genügten, wurde der Ruf nach einer zeitgerechten Architektur laut.

Geringe Raumhöhen, fehlende Haustechnik, nicht ausreichende Barrierefreiheit, keine Liftanlage. Diese „must haves“ waren Anlass für den Abbruch der oberirdischen
Geschosse. Lediglich der Bestandskeller wurde als tragendes Fundament erhalten.
Die bestehenden Haustechnikräume der angrenzenden Gebietskrankenkasse konnten damit erhalten, und ein fortlaufender Betrieb der GKK gewährleistet werden.

Nach einem reibungslosen Abbruch des Bestandes, musste der Keller teilweises saniert werden. Dabei wurde in manchen Bereichen die Bodenplatte erneuert, und die Außenwände sowie Fundamente, punktuell ausgesteift.

Zum Entwurf des 4-geschossigen Gebäudes.
Durch den oben angesprochenen Neubau, ergaben sich neue Probleme mit den Grenzabständen. Die vereinzelt ost- und westseitig geplanten Rücksprünge in der Fassade, waren die einzige Möglichkeit für ein Optimum aus Raumprogramm und Grundstücksausnutzung. Um ausreichend Tageslicht in die großzügigen Büros zu leiten, wurden durgehende Lichtbänder konstruiert und an das Raumprogramm perfekt angepasst.
Es ergab sich somit eine Leichtigkeit des 4 geschossigen Solid´s.


Zusätzliche Punkte des Entwurfes:

• Mittelgang mit süd- und nordseitigen Büros
• Einzelne Terrassen als Rückzugsraum
• Oberstes Geschoss = Besprechungs- und Kursraum
• lichtdurchflutetes Stiegenhaus
• Barrierefreier, tiefer gesetzter Eingang
• Neue Parkplätze im Süden